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Die
verschienden Rasseportraits zusammen gefasst:
Die
orintalischen Rassen unterteilen sich in vier Kategorien. Die wohl bekannteste
Kategorie ist die der Siamesen. Das wohl auffälligtse Merkmal der
Siamesen sind ihre blauen Augen und die Maskenfärbung. Die
Maskenfärbung erstreckt sich über die Nase, die Ohren, die Pfoten
und dem Schwanz. Gleich welcher Farbe die Katze ist, diese Merkmal haben
alle gleich. Siamesen sind Teilablinos und werden zunächst komplett
weiß geboren. Mit ca. einer Woche beginnen sich die "kalten"
Punkte der Katze, also Ohren, Nase, Pfoten und Schwanz zu färben.
Der Rest des Körperfells sollte hell sein und einen klaren Kontrast
zu den Point bilden. Das leuchtende Blau in den Augen bleibt erhalten.
Ein wichtiges Merkmal der Zucht ist die Reinihaltung dieser strahlenden
Farbe. Der Kopf einer Siamesin sollte in Proportion zu den Ohren ein Dreieck
bilden. Der Körper schlauchförmig und muskulös. Eine Siamkatze
bekommt ihre volle Eleganz, wenn sie auf hohen Beinen steht und einen
langen, peitschenförmigen Schwanz hat.
Die nächste
Kategorie ist die der Orientalen, oder auch Orientalisch Kurzhaar
genannt .
Auffälligstes Merkmal hier, die Katzen sind einfarbig und haben grüne
Augen. Dabei bilden sich keine Point mehr wie bei den Siamesen. Der gesamte
Körper ist gleichmäßig gefärbt, weitere Muster im
Körperfell sind möglich. Der Standart entspricht sonst allen
Punkten dem der Siamkatze.
Zur Halblanghaarvariante
gibt es folgendes zu sagen. In den 70er Jahren kamen besonders in den
USA immer wieder Kitten im Wurf vor, die ein längeres Fell aufwiesen.
Da das Fell nicht dem Standart entsprach, wurden diese Kitten oft an Liebhaber
verschenkt. Heute gibt es nur wenige Züchter, die sich der Aufgabe
gewidmet haben, sich mit der Zucht der Balinesen und Mandarin zu beschäftigen.
Eine
Balinesin erkennt man ebenfalls an den Points und den strahlend blauen
Augen. Kopf- und Körperform sollen der der Siamesen in nichts nachstehen.
Dennoch wirkt die Balinesin immer ein klein wenig kräftiger und nur
ein geübtes Auge kann den Körperbau der Balinesin erkennen.
Die Balinesen haben ein halblanges Fell, das eng anliegend und seidig
ist. Es stellt genau die Fellstruktur der Siamkatze dar, die lediglich
länger ist. Ein großer Fehler ist, wenn die Balinesen Unterwolle
tragen. Zusätzliche Pflege bedarf das Fell nicht. Am Auffälligsten
ist das längere Fell am Schwanz zu erkennen. Dort sollte es wie eine
Federboa leicht und seidig herunter fallen, wenn die Katze den Schwanz
nach oben hält.
Natürlich
gibt es auch hierfür eine "Halbschwester", nämlich
die Mandarin oder auch Javanese genannt. Ähnlich der
Orientalen ist sie einfarbig am ganzen Körper, bzw. trägt ein
Muster im Fell. Auch hier strahlen uns grüne Augen entgegen. Typ
und Wesen sind identisch.
Eine
Sonderpositioin nimmt
bei den orientalischen Katzen die Foreign White ein. Foreign White
Katzen sind rein optisch betrachtet weiß. Sie können blaue
Augen haben- dann zählen Sie zu den Siamesen; sie können aber
auch
grüne Augen haben- dann zählen wir sie zu den Orientalen. Genetisch
betrachtet ist die Foreign White eine Katze, die unter dem "weißen
Kleid" eine Farbe trägt, die aber durch das dominante Weiß-Gen
überdeckt wird. Züchter müssen sich schon sehr gut mit
der Materie auskennen, um mit Foreign Whites zu züchten. Es bedarf
größter Verantwortung und Kenntniss der Genetik, sowie auch
das Wissen um tierschutzrelevante Belange, um jegliche Probleme vornherein
ausschließen zu können. Zu recht kann man sagen, wer eine Foreign
White besitzt, hat die "Königin" unter den orientalischen
Rassen.
Viele
Besitzer einer orientalischen Rasse werden mir bestätigen, wer einmal
eine Katze dieser Rasse hat, wird sich nie mehr von ihr lösen können.
Mit dem Erwerb einer orientalischen Katze haben sie einen zusätzlichen
Lebenspartner in ihrem Hause. Die orientalischen Katzen gelten als sehr
anhänglich und menschenbezogen. Sie unterhalten sich sehr viel mit
ihrem Menschen und zeigen ganz deutlich ihre Gemütszustände.
Es ist leicht zu erkennen, wenn eine orientalische Katze gelangweilt ist,
oder wenn sie vor Freude kaum still halten kann. Sie ist sehr gelehrig.
Besonders zu erwähnen ist das Sozialverhalten, dass die orientalischen
Rassen einzigartig macht. Allerdings sind hier Züchter und Besitzer
sehr gefordert, denn lernt das eine orientalische Katze dieses Verhalten
nicht, wird sie stets Probleme haben, sich mit anderen Tieren auseinader
zu setzen.
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